15.03.2011 21:01

Japan - die Hilfeschreie verstummen - Japan wird unbewohnbar!

Liebe Leserin, lieber Leser,

Japan und angrenzende Teile Asiens werden inzwischen von einer gigantischen radioaktiven Wolke überzogen, die bis nach Wladiwostock im Westen reicht. Damit werden die initialen Verlautbarungen der sogenannten Experten als Lügen entlarvt, die behaupteten, dass die radioaktiven Partikel nicht in obere Atmosphärenschichten gelangen könnten und in Richtung Südosten auf den Pazifik treiben würden.

https://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/atom-katastrophe-erhoehte-radioaktivitaet-in-tokio_aid_608995.html

Das Gegenteil ist leider der Fall - der radioaktive Fall Out der mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit die kommenden Tage und Wochen grosse Teile Japans unbewohnbar machen wird - auch wenn der Wind drehen sollte - beschert Japan in den kommenden Jahren eine humanitäre Katastrophe riesigen Ausmasses. Hundertausende werden nach dieser radioaktiven Expositionen an den subakuten und späteren Folgen der Strahlenschädigung sterben. Die Zahl der Lungenkrebserkrankungen (u.a. als unmittelbare Folge der Plutoniumkontamination) und andere Krebserkrankungen dürften massiv ansteigen.

Die Verwendung von einfachen Mundschutzmasken hat allenfalls einen psychologischen Effekt - ist aber auf Grund der seitlichen Leckageffekten insbesondere an der Nase eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes als vollkommen unzulänglich zu bezeichnen.  Zudem schützen Mund-Nasenschutzmasken nicht vor der radioaktiven Strahlung.

Die aus Japan übermittelten Bilder zeigen, das selbst diese einfachen Atemschutzmasken allesamt falsch angelegt werden. Ein wirksamer Schutz ist gegen den radioaktiven Fall-out damit nicht gegeben - allenfalls nur ein relativer. Gutsitzende Halbmasken als absoluter Mindeststandard erscheinen als Schutz vor der Inhalation radioaktiver Nuklide wie Plutonium wirksamer. Auch hierzulande sollte für Jugendliche und Kinder diskutiert werden vorübergehend eine verbesserte Jodaufnahme in den kommenden Monaten zu befürworten.

Derweil warten Mütter mit ihren Kindern am Flughafen in Tokio auf eine Möglichkeit die Stadt zu verlassen, während die grossen Airlines die japanische Hauptstadt nicht mehr anfliegen. Laut Berichten versuchen eine Reihe von Einwohnern Tokios sich bereits in Richtung Süden abzusetzen.

Inzwischen verstummen hingegen die Hilfeschreie der Verschütteten, die noch unter den Trümmern begraben liegen und nach mehr als 72 Stunden noch nicht geborgen worden sind. Ihre Überlebenschancen sinken inzwischen gegen null. Frauen und Kinder - lebendig begraben unter Trümmern bis zum Tode.

Währendessen evakuieren China und andere grosse Nationen ihr Personal aus den inzwischen verstrahlten Teilen Japans. Allein China soll laut Berichten zufolge mehr als 22000 Landsleute ausser Landes schaffen. Die tscheische Führung hat Militärmaschinen nach Japan geschickt um das Staatsorchester der Philharmonie zu evakuieren.

Die Aktienmärkte konnten sich im Tagesverlauf von ihren Tiefstständen zwar erholen - aber die Lage bleibt weiterhin gefährlich.

Derweil destabilisiert nun auch die Situation in den Reaktoren 5 und 6 in Fukushima und es hat angefangen zu regnen. Die wohl schlechteste Konstellation für den radioaktiven Fall Out.

50 Menschen opfern derzeit ihr Leben um Abertausende und Abermillionen Menschen zu retten. Sie sind die eigentlichen Helden. Die Menschen, die derzeit versuchen die Lage in Fukushima in den Reaktoren irgendwie zu bekämpfen, werden alle nicht überleben - zumindest sind deren Überlebenschancen nahe null. Ihre Namen kennen wir nicht - doch sie wissen sicherlich genau, welches Schicksal ihnen droht.

Über diese 50 Leute in den Reaktoren von Fukushima verliert derzeit niemand ein grosses Wort - wie auch - denn sie sind uns nicht bekannt. Viele Menschen werden am Ende diesen Totgeweihten ihr Leben verdanken. Zu wissen das man sterben wird weil man versucht zahllosen Menschen das Leben zu retten - ein solches Handeln gebietet  jedem von uns grosse Ehrfurcht und ist Ausdruck wahrer menschlicher Grösse. Den Angehörigen dieser Reaktormitarbeiter gebührt schon jetzt mein tiefstes Mitgefühl. Viele Politiker in der Welt können sich von jenen namenlosen Helden in Fukushima, die einen aussichtslosen Kampf gegen den nuklearen Super-Gau führen, eine Scheibe abschneiden.

Doch es ist zu befürchten, dass trotz dieser menschlichen Grösse der Reaktorbediensteten Asien in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren auf jahrhunderte hinweg - womöglich Jahrtausende unbewohnbar wird.

Leider evakuiert die Weltstaatengemeinschaft nur ihre eigenen Landsleute bisher - dies mag daran liegen, dass die Japaner hoffen die Dinge irgendwie noch in den Griff zu kriegen, obwohl sie ausser Kontrolle geraten sind.

Dabei wäre es bereits das Gebot der Stunde seit 3 Tagen Japan komplett zu evakuieren und die grösste Armada an Schiffen und Flugzeugen seit Menschen Gedenken in das nun zunehmend nuklear verseuchte Land zu schicken - angesichts des nuklearen Super-Gaus, der Tschernobyl am Ende weit in den Schatten stellen wird.

Beten Sie weiter - denn die Katastrophe hat erst begonnen - und sie ist dabei weiter zu eskalieren.

Während bei Finanzkrisen die Führungen dieser Welt umgehend einen Gipfel einberufen, schweigt man in den Regierungszentralen der G20 und lässt Japan sprichwörtlich im Regen stehen, anstatt eine Armada an Schiffen und Flugzeugen zu dem Inselstaat zu schicken. Unmöglich heisst es in den Medien. Ich sage Ihnen - unmöglich gibt es nicht. Was für Atomkraftwerke gilt, gilt auch für die Gebote der Mitmenschlichkeit.

Beachten Sie, dass ich mich nicht aktiv am Leerverkaufen des Marktes beteilige - ich hatte schon mal vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass ein solches Vorgehen in Situation wie den jetzigen nicht unterstütze - ausser zu Hedging Zwecken.

Treffen Sie Vorsorge und vor allem bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth

 

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Herzlichst.

Ihr.

Cord Uebermuth.

 

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