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12.06.2012 18:01

Das weisse Haus...

...von Vincent van Gogh kennen die wenigsten. Mir gefällt auch sein Werk von den Booten am See...

Noch besser gefällt mir sein Ausspruch "Wo die Liebe neu geboren wird, wird Leben neu geboren"

Die Liebe zum Leben erwachte bei van Gogh in jedem seiner Bilder jeden Tag aufs neue.

Nur mit Liebe lässt sich Grossartiges erschaffen...

 

 

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12.06.2012 15:38

Griechenland vor der Wahl - Bank Run..

...und die Mainstreammedien - allem voran das Fernsehen - schweigen in Deutschland.

Am Sonntag wird in Griechenland gewählt. Mit der Wahl in Griechenland entscheidet sich auch das Schicksal des Euro´s in Griechenland.

Denn je nach Wahlausgang müssen Bürger und Investoren, wie auch Firmen damit rechnen, dass der Euro in Griechenland abgeschaft und die Drachme wieder eingeführt wird.

Bereits seit Wochen ziehen die griechischen Bürger grosse Summen von ihren Banken ab. Rund eine halbe Milliarde Euro werden laut Presseberichten täglich allein in Griechenland inzwischen von den Banken abgezogen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article106501275/Griechische-Kapitalflucht-Wir-verbluten-langsam.html

Ohne weitere EU-Hilfen ist Griechenland spätestens am Ende des Monats bankrott - sprich  zahlungsunfähig. Welche Folgen, dass allein für den deutschen Steuerzahler hat, brauch angesichts der inzwischen bei der Bundesbank hinterlegten Targetforderungen und Bürgschaften für Griechenland wohl nicht näher erläutert werden. Dennoch wäre es besser Griechenland und andere marode Staaten würden aus dem Euro ausscheiden, als deren Bankrott hinauszuzögern, da die Folgen später umso schwerwiegender sein werden.

Ein Ausscheiden Griechenland aus der Eurozone am Sonntag nach der Wahl - verbunden mit einer Währungsreform in dem dahinsiechenden Land wäre angesichts der geringen Wirtschaftsleistung des Landes gemessen am BIP in Relation zur gesamten Eurozone eher gering. Die Sache hat jedoch einen Haken. Denn obwohl die Wirtschaftsleistung dieses Landes in europäischen Kontext als gering einzustufen ist, haben die inzwischen angehäuften Zahlungsforderungen gegenüber Griechenland ein Ausmass angenommen, welches Europas Wirtschaft in seiner Gesamtheit gefährden kann. In Griechenland drohen bereits in den kommenden Tagen und Wochen grossflächige Black Outs in der Energieversorgung, weil die Energiekonzerne nicht mehr die Rechnungen der Gaslieferanten wie z.B. von Gazprom bezahlen können, was daran liegt, dass der griechische Bürger nicht mehr seine Rechnungen bezahlen kann. Immer mehr Menschen rutschen in Griechenland in die Armut und können sich nicht einmal mehr lebenswichtige Medikamente leisten. Operationen werden nicht mehr durchgeführt - das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps - und zwar das gesamte Gesundheitssystem in Griechenland.

https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/aerztliche-versorgung-in-griechenland-prekaer-griechisches-gesundheitssystem-vor-kollaps_aid_765511.html

Inzwischen soll es in den staatlichen Gefängnissen in Griechenland Hungersnöte geben, da auch die Alimentierung der Gefangenen wegen der leeren Staatskasse nicht mehr bewerkstelligt werden kann. Der Tauschhandel in Griechenland ist sich bereits am etablieren. Leistungen gibt es nur noch gegen bares.

Das IWF-Chefin Lagarde heute vormittag in einem CNN-Interview dem Euro nur noch höchstens drei Monate gibt - ist sicherlich auch dem ebenso maroden US-Dollar geschuldet und der Probleme der Finanzierung der US-Staatsschulden - dessen Schuldenobergrenze angeblich nun jetzt erst vorraussichtlich Ende des Jahres erreicht werden soll.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/iwf-lagarde-griechenland-europa

Wie dabei die USA sich weiter finanzieren wollen bleibt ebenso unklar. Denn ohne weiteren Beschluss des US-Kongresses werden die USA vorraussichtlich Ende des Jahres in die Zahlungsunfähigkeit rauschen.

https://www.n24.de/news/newsitem_7929998.html

Eine tragfähige Lösung ist weit und breit nicht in Sicht - die Schuldenberge wachsen weiter dramatisch an - trotz vollmundig verkündeter Sparmassnahmen.

Es ist gut möglich, dass in Griechenland bereits ab Montag mit Notgeld in Form von Schuldscheinen operiert wird - ähnlich wie zu Weimarer Zeiten.

Es darf bezweifelt werden, dass solcherlei "Notgeld" in Form von Schuldscheinen langfristig und nachhaltig von der Bevölkerung akzeptiert werden. Gold und Silber dürften hingegen eine weitaus grössere Akzeptanz in dem inzwischen arg gebeutelten Land finden.

Viele Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.

 

 

 

 

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11.06.2012 05:55

Ganz persönlich - Ganz und Gar...

Frag nicht nach einem Sinn.

In dem Augenblick wo Du fragst, fängst Du an zu denken und die Liebe zieht sich zurück...

Das Leben geschieht im Augenblick - im hier und jetzt...

Streben wir danach Freude zu gewinnen - und nicht danach Schmerzen zu vermeiden...

 

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10.06.2012 15:30

Das Alte muss absterben, damit das neue entstehen kann...

Das Sterben ist ein alltäglicher Vorgang - und gehört zum Leben dazu, wie das Erschaffen.

"Für jede Blume die welkt und stirbt, erblüht eine Neue..."  heisst es auch.

Das Leben braucht den Wandel, die Veränderung, so wie der Mensch die Luft zum Atmen braucht.

Regierungen und Zentralbanken klammern sich an das Alte, ebenso wie die Mehrzahl der Menschen. An den Finanzmärkten ist dies im Hinblick auf den Euro und andere marode und bankrotte Fiatgeldsysteme exemplarisch sehr gut zu sehen. Dies Festklammern an dem Alten behindert jedoch den Wandel zu einer besseren Welt.

Dabei ist es ein uraltes fundamentales Lebensprinzip, dass das Alte erst absterben muss, damit das Neue entstehen kann. Im Absterben des Alten liegt viel Schönheit. Der eine Augenblick muss vergehen, damit ein neuer Augenblick entstehen kann - nur so kann das Leben von Augenblick zu Augenblick fliessen.

Wer dabei dem Denken den Vorrang lässt beraubt sich freilich der Schönheit und des Momentes der Lebendigkeit der Gegenwart.

Seine Sinne für das Schöne zu öffnen ist etwas wunderbwares. Einen solchen Moment hatte ich gestern, als der Wind auf dem Fahrrad mir durchs Gesicht streichte und die Blätter in den Baumwipfeln rauschten, während sich die Äste im Wind wogen. In solchen Augenblicken wird einem klar wie wunderbar unsere Welt ist. Vielleicht bin ich auch auch deshalb vom Segeln so fasziniert und nicht nur vom Segeln...

Das Öffnen der Sinne für all das was uns umgibt, die Luft, den Wind, die Wellen, den Duft der Blumen, den Wald, die See hat etwas sinnliches. Es sind Dinge, die die auf sozialen Netzwerke, Fussball und die Verdummung fördernde auf Fernsehen abgerichteten Massen der Smartphonejunkies mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr mitbekommen - und die damit grossen Schaden an ihrer Seele nehmen, in dem sie sich der Liebe und der Sinnlichkeit berauben - oder anders formuliert: Facebook, Internet und TV lassen uns seelisch verkrüppeln und berauben uns nicht nur kostbarer Lebenszeit, sondern auch der Liebe und damit der Lebendigkeit.

Die Liebe ist wahrscheinlich die grösste und stärkste Ausdrucksform der Lebendigkeit. Sie ist ein Zustand grösster Glückseligkeit, welcher viele Menschen im Augenblick ihres Erscheinens schlichtweg sprachlos macht. Denn wenn die Liebe schwingt öffnen sich die Sinne - Worte stören diese nur - denn in dem Augenblick wo wir anfangen die Dinge zu verbalisieren schaltet sich das Denken ein und beendet alle Sinnlichkeit.

Der Zustand der Liebe geht vorrüber, sobald man hungrig und gierig wird, das Denken einschaltet, vor Erschöpfung einschläft oder aus anderem Grund seine Sinne nicht mehr nutzt. Ist sie verschwunden, so muss sie sich neu ereignen. Dies gelingt aber nur, wenn der Verstand, der sich mit seinen Fragen und Zweifeln und mit seinem Wollen und Streben nicht mehr einmischt und sich ruhig und still verhält und sich zurückzieht. Man muss sich dem Augenblick und seinen Sinnen überlassen. Nur dann kann die Lebendigkeit sich erneut entfalten und ereignen. Dessen sind sich die wenigsten in der Gesellschaft der Industrienationen bewusst . in Gesellschaften in den die Ratio und der Intellekt überbwertet werden in der Funktion für unser seelisches Gleichgewicht. Denken und Intellekt sind allenfalls Werkzeuge, die ihrem Nutzwert entsprechend auch keinen höheren Stellenwert bekommen sollten, als jene Werkzeuge, die wir in einen Werkzeugschrank packen.

In dem Augenblick, wo der Verstand mit seinen "guten Gründen und Argumenten" aus der Werkzeugkiste des Lebens dazwischen funkt wird der Fluss der Lebendigkeit gehemmt. Als Trader erfahren sie ähnliches immer wieder. Die Signale sagen ihnen, dass der Zeitpunkt des Einstieges - oder des Austieges - gekommen ist - und anstatt zu handeln fängt plötzlich der Verstand ein sich einzumischen und funkt ihnen dazwischen - mit Fragen und Zweifeln. Der Fluss ihres Handelns wird blockiert, die Gelegenheit nicht genutzt - kognitive Dissonanz setzt ein und blockiert sie - möglicherweise bis zur Handlungsunfähigkeit.

Dabei sollte ihr Handeln frei sein - frei von Gier und dem Verlangen nach mehr und zudem den Zustand der vorliegt so akzeptieren wie er ist. Es kommt vor, dass der Erfolg bei einem Investment, einem Trade oder einer anderen Entscheidung ausbleibt - mitunter weil an den Erfolg zu hohe Erwartungen geknüpft wurden, vor allem wenn der einzelne von Gier besessen ist. Die meisten Menschen sind im übrigen von Gier, Ehrgeiz, Wollen und Streben nach materiellen Besitz förmlich besessen und werden davon zerfressen. Damit blockieren sie ihre Lebendigkeit, die erforderlich ist damit ein schönes Ergebnis zustande kommt. In Ruhe liegt bekanntlich die Kraft.

Alle Gier, aller Hunger, alles Streben muss zur Ruhe kommen, damit zwanglos und frei - ohne Entäuschung - auch das Ausbleiben der Liebe oder eines ähnlichen Vorganges sich ereignen kann. Forderungen, Erwartungen, Ansprüche, die aus dem eigenen Handeln hergeleitet werden haben zerstörerischen Charakter und blockieren sie beim Handeln - da das Denken an die Stelle der Akzpetanz treten will. Die Dinge aber so zu akzeptieren wie sie sind, auch wenn sie einmal nicht so laufen, wie sie sich gewünscht haben, ist essentiell für einen vorurteilsfreien Blick auf die Dinge, die sich um uns herum ereignen.

Ein Verlust wird erst durch den Prozess des Denkens zu einer Enttäuschung, indem ich ihn bewerte. Dies passiert aber nur dann, wenn ich mich nicht voll Vertrauen dem Augenblick hingebe. Verlust muss keine Schmerzen erzeugen, wenn ich ihn als das ansehe, was er ist. Als einen Teil des Lebens und der Lebendigkeit und ihm deshalb auch keinen grösseren Wert beimesse, als seinem Gegenstück, dem Gewinn. Er gehört dazu - zum Leben, wie in der Liebe. Wenn das Alte abstirbt, so muss dies nicht zwingend Schmerzen erzeugen - denn im Absterben steckt sogleich der Neuanfang - der Beginn einer neuen Lebendigkeit, eines neuen Prozesses.

Wie in der Liebe muss der erfolgreiche Trader mit der nötigen Sensibilität auf seine Sinne und die ausgesendeten Signale vertrauen - setzt das Denken ein so wird der Geist verwirrt und man trifft Entscheidungen, die man eigentlich nicht treffen wollte, nur weil dem Verstand in der heutigen Leistungsgesellschaft ein höherer Stellenwert eingeräumt wird, als der sinnlichen Wahrnehmung des Augenblicks. Mitunter macht es Sinn die Dinge einfach auf sich ruhen zu lassen, statt in Aktionismus und Verzweifelung die Dinge irgendwie noch gerade zu biegen wollen, wie es die Regierungen in Europa nunmehr in Sachen Euro, seit Beginn der Krise versuchen. Die Dinge brauchen manchmal Zeit um aufzuklaren ehe man erkennt, was oben und was unten ist. Es ist wie mit einer Flasche, die mit Wasser und Sand gefüllt wurde und die kräftig durchgeschüttelt wurde - alles wirbelt herum, das Wasser ist trübe, man sieht nicht klar... Erst muss der Sand sedimentieren, ehe die Dinge sich aufklaren - das schärft den Blick für das Wesentliche...

Wenn der Euro - zusammen mit den anderen Totgeldsystemen - verschwindet, dann entsteht zugleich Platz für einen Neuanfang. Die Zwänge, welche die endlosen Eurorettungsdiskussionen mit sich bringen und mit denen die Menschen belastet werden, lösen sich dann zusammen mit den Sparguthaben der Menschen in Luft auf. Es entsteht Platz für eine neue Zukunft - für eine hoffentlich bessere Zukunft. Es entsteht Platz für die Befreiung der Seelen, die durch mediale Massenpropaganda zu verkümmerten Anhängseln der Existenz der Massen mutiert sind. Dabei ist das seelische Wohlbefinden eines jeden einzelnen in der Gesellschaft existentielle Grundlage für ein besseres Leben.

Die Seele entfaltet sich, wie ein erfolgreicher Trade, nach seinen eigenen Prinzipien. Von ihr kann das Denken, welches uns oft in vielen Bereichen des Lebens in die Quere kommt, viel lernen. Die schöpferische Kreativität und Lebendigkeit im Leben kommt aus der Seele. Mit ihr öffenen wir uns dem Reichtum und vergessen die Gruselgeschichten von den seelischen Tiefen.

Die Seele muss, um sich frei zu entfalten, frei von Zwängen sein, nur so kann sich die Liebe in Freiheit neu entfalten. Nur so kann, nachdem das Alte abgestorben ist, das Neue entstehen.

Solange die Regierungen wie von Sinnen weiter agieren wird es kompliziert und schwierig bleiben - erst wenn alle wieder zu Sinnen gekommen sind, wird alles klar und deutlich werden, so wie in der Flasche, die man kräftig durchgeschüttelt hat...

 

 

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09.06.2012 07:47

Die Liebe und das Leben...

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Menschen, wenn nicht sogar die meisten Menschen leben in einem Irrtum - und es ist ihnen auch nicht zu verübeln, da sie als Kinder schon in dieser Gesellschaft falsch geprägt werden...

Sie glauben die Liebe sei eine Geschäftsbeziehung - die Liebe sei etwas bei der man auf jedenfall etwas zurückbekommen muss, weil man etwas gegeben hat. Die Liebe wird an Bedingungen - oder noch schlimmer - an Erwartungen - geknüpft, weil der "kluge" Verstand uns sagt, dass wir für das was wir geben etwas zurückerhalten müssen...

Eine solche Reduktion der Liebe wird ihrer Grossartigkeit und ihrem inneren Wesen nicht im entferntesten gerecht - im Gegenteil. Die Liebe denkt nicht, sie ist auch kein Kredit, wie Herbert Grönemeyer in einem seiner Lieder es besingt.

Die Liebe ist vielmehr - sie ist die uneingeschränkte Aktzeptanz der Einzigartigkeit der Existenz eines Menschen - und zwar in aller Radikalität - den Menschen den wir lieben, so zunehmen wie er ist.

Die Liebe stellt keine Forderungen und sie hat auch keine Erwartungen. Sie ist da - oder sie ist es nicht. Sie schert sich nicht um Konsequenzen.

Wenn wir eine Blume betrachten, so stellen wir auch keine Forderung an diese - auch nicht an einen Baum oder ein Tier, dessen Anblick uns mit Liebe erfüllt. In der Liebe zu einer Blume schwingt Selbsterkenntnis mit - in ihr erkenne ich mich selbst - und in dieser verwirkliche ich mich selbst. Sie erfüllt mich mit Freude und gibt mir Kraft.

Ein Spaziergang durch einen sonnendurchfluteten Wald kann ein wahrer Freuden- und Kraftspender sein - er kann ihr Leben - die entsprechende Sensitität bei Ihnen vorrausgetzt - aufladen und mit Kraft erfüllen. In der Liebe zu einem Tier wird diese Selbsterkenntnis noch deutlicher als in der Liebe zu einer Blume - am stärksten ist sie in der Beziehung zu einem Menschen.

Man kann sich zwar auch im Alleinsein erkennen, aber der Mensch möchte sich aum im anderen erkennen können. Die Spiegelung der Selbsterkenntnis im Gegenüber ist etwas wunderbares - und wenn Liebe dabei mitschwingt schmeichelt sie unserem Ego.

Kritik schmeichelt hingegen nicht dem Ego - in ihr erkenne ich aber wer ich für den anderen bin. Kritik und Abwertung lähmen - sie lähmen die Entfaltung der Energie - während Liebe die Kraft und Lebensfreude steigert. Die Liebe des anderen vermittelt seelisches Wohlbefinden - sie fördert die positive Selbsterkenntnis und damit die Selbstentfaltung. Die Liebe, die wir geben vermittelt dem anderen Kraft und es ist eine grosse Befriedigung zu sehen, wie der Beschenkte unter dieser Liebe aufblüht und seine Lebensfreude wächst, weil ihn positive Selbsterkenntnis glücklich macht.

Unsere Leistungsgesellschaft hat mit dem in den Industrienationen praktizizierten autoritären Erziehungssystem in Form von Lohn und Strafe ein krankhaftes Defizit. Mit Lob und "Liebe" werden die Menschen sehr leicht "um den Finger gewickelt" und sind schnell bereit sich in die angebotene Geborgenheit fallen zu lassen, die so selten ist und so lange auf sich warten liess. Die Bereitschaft bei den Meschen für ein solches Lob und eine solche positive Spiegelung zu lieben ist so gross, das unklar wird, was Liebe und was Dankbarkeit für das narzistische Verlangen nach positiver Selbsterkenntnis ist. 

Das Bedürfnis nach positiver Selbsterkenntnis ist jedoch nicht Selbstzweck der Liebe - sie sollte frei sein von dem Verlangen nach positiver Spiegelung und der damit verbundenen gesteigerten Selbsterkenntnis.

Das Bedürfnis nach Liebe sollte nicht dem Hunger und Verlangen nach positiver Selbsterkenntnis entspringen, sondern schlicht und einfach Selbstentfaltung sein. Die reife Liebe spekuliert deshalb nicht auf ein positives feedback, sondern sie will in erster Linie geben und hat auf das Bekommen keinen übersteigerten Heisshunger.

Im Geben liegt die Entfaltung der Liebe. Das Bekommen sollte sich dann in natürlicher Weise von selbst einstellen. Das Bekommen sollte nicht so wichtig sein, wie es in der "modernen" Leistungsgesellschaft von Menschen jedoch der Fall ist, wo die meisten Menschen im Erfahren von positiver Selbstbestätigung frustriert sind.

Nehmen wir ihn an - den Wald, den Baum, die Blume, das Tier und den Menschen - so wie er ist. Wir solten nicht versuchen sie zu verändern - sondern sie so azeptieren wie sie sind -   in ihrer Einzigartigkeit. Lassen wir sie sich entalten - das ist es was uns erfüllt. Wir können es bei Heranwachsen der Kinder ebenso beobachten, wie bei dem Werdegang einer Blume und vielen anderen Dingen, die uns umgeben. Vielleicht sind deshalb Gärtner und Gartenfreunde deshalb oft glücklichere Menschen als jene, die keinen "grünen" Daumen haben.

Nur seltsam ist, dass die meisten Menschen, wenn es in der Liebe zum Menschen geht hingegen diese oft mit Forderungen und Erwartungen belegen - im Streben und Verlangen den eigenen Hunger nach positiver Selbsterkenntnis zu stillen - anstatt diese ebenso zu akzeptieren wie die Blume, den Baum, oder das Tier, nämlich so wie sie sind - in ihrer wunderbaren Einzigartigkeit und Vergänglichkeit...

Was unterscheidet die Liebe zu einem Menschen, von der Liebe zu einer Blume?

Im Grunde nichts, ausser das wir wie gerade beschrieben in der Liebe zu einem Menschen uns noch stärker wiederfinden können als in der Liebe zur Natur. Viele Menschen belegen die Liebe zu einem Menschen immer wieder mit Erwartungen, anstatt diese so zu akzeptieren, wie sie sind, so wie wir die Schönheit einer Blume oder eines Baumes, eines Waldes oder der Natur und der Dinge, die uns umgeben akzeptieren und erfahren können, ohne eine Gegenliebe von den Dingen, die uns umgeben einzufordern.

Lieben heisst geben - die Forderung nach einer Gegenliebe aus dem Hunger heraus nach positiver Selbsterkenntnis und Spiegelung im anderen hingegen verursacht Schmerzen. Dies ist auch der Grund warum jene die eine Gegenliebe einfordernin aller Regel bei ausbleiben der Befriedigung des Hungers nach positiver Selbstbestätigung durch Spiegelung im anderen besonderes Leid und besonders grosse Schmerzen erfahren.

Der übersteigerte Hunger danach sich im anderen wiederzufinden ist ungesund und dennoch wird er von den Mainstreammedien den Menschen in all seinen Formen als etwas "normales" aufgetischt und förmlich propagiert. Die Gier nach positiver Selbstbestätigung hemmt jedoch die Entfaltung der Liebe - und muss zwangsläufig zu Frustration und seelischen Schmerzen führen.

Liebe existiert ohne Erwartungen und ohne Forderungen im hier und jetzt. Warum fragen die Menschen immer so oft nach der Gegenliebe des anderen? Man spürt schon in der Frage nach Gegenliebe, wie falsch diese Forderung und Erwartungshaltung nach Gegenliebe ist. Wer die Erwartung nach Gegenliebe aufgibt und nicht nach Gegenliebe fragt, der wird Liebesverlust und psychischen Schmerz nicht mehr erleben. Erst wenn jede Erwartung aufhört, kann Liebe frei und ungehemmt fliessen.

Die Liebe will sich einfach nur ausdrücken, sie will Zärtlichkeit und Zuwendung geben - darin allein besteht das Glück. Wenn manche behaupten, dass es unbefriedigend sei auf Dauer immer nur zu geben zeigt sich darin ein falsches Denken. Liebe ist die Fähigkeit zu geben - ohne vom anderen etwas zu erwarten. Wenn jemand ein Defizit in der Zuwendung an seine Person erlebt, dann zeigt dies nur, dass er zu grosse Erwartungen hat.

Die Erkenntnis, dass wir auf dieser Welt sind ohne an andere Lebewesen Erwartungen zu stellen, so wie die anderen ebenso auf der Welt sind, ohne an mich Erwartungen zu stellen, ist elementar für die Begegnung zweier freier Wesen der Natur. Wir sollten uns aus der Ferne mit Achtung und Respekt lieben. Wir sollten glücklich sein über unser Glück der Zuneigung. Wir können dem anderen nur die Einmaligkeit und Unnahbarkeit unserer Existenz geben - nict mehr, aber auch nicht weniger. Wir sollten Liebe geben - ohne etwas zu erwarten - nur dann sind wir offen für die ganze Schönheit - für das Glück ohne Einschränkungen.

Es liegt in der Natur der Liebe, dass sie ihre Erfüllung im Augenblick sucht. Sie lebt im Moment - und was viel wichtiger ist zu erkennen - die Liebe ist vergänglich. Liebe gibt - sie fordert nicht. Die Liebe lebt in jedem Augenblick unseres Daseins. Wenn wir abends zu Bett gehen, so erwacht sie mit ein wenig Glück am nächsten Morgen acht Stunden später wieder. Das ist aber nicht selbstverständlich, denn die Liebe kann auch ausbleiben. Sie muss nicht am nächsten Tag aufs neue Erwachen. Tut sie es doch - so ist es ein Geschenk.

Die Liebe lebt von einem Augenblick zum nächsten Augenblick in einer unendlichen Abfolge von Augenblicken - bis zu jenem letzten existentiellen Augenblick in unser aller Leben an dem die Liebe aufhört in ihrer gewohnten Form zu existieren, dem Augenblick unseres Todes.

Viele Menschen fragen sich, warum die Liebe - genauer genommendie Gegenliebe in der gewünschten und herbeigesehnten Form - ausbleibt - oder warum sie aus ihrem subjektiven Empfinden heraus nicht das entsprechende Maß an Aufmerksamkeit - sprich Gegenliebe - bekommen. Sie haben aus ihrer eigenen Sicht der Dinge, wie ihr Verstand ihnen sagt, doch soviel investiert und gegeben.

Doch die Liebe ist kein Vorgang des Verstandes, sie sie kann nicht herbei oder auch weggedacht werden. Die Liebe ist sich selbst genug. Die Ursache für die vielfach in der der modernen Gesellschaft erlebte Frustration der Menschen dürfte in unserer Erziehung als Kind und den in den Industriegesellschaften etablierten Normen und Moralgesetzen liegen. Immerhin hat man uns schon als Kind gelehrt, dass wenn wir etwas konform zu den Erwartungen unseres Umfeldes machen - am Ende schliesslich auch belohnt werden - sprich eine Belohnung erwartet werden kann. Bleibt die Belohnung aus, so resultiert Frustration, diese wiederrum führt bei einem liebenden Menschen zu noch grösseren seelischen Schmerzen, die im Extrem bis zum Suizid reichen können.

Wer kennt ihn nicht den Satz, den man Kindern immer gerne predigt: "Wenn Du Lieb bist, dann bekommst Du eine Belohnung!" Die Liebe wird an ein bestimmtes normengerechtes Verhalten gekoppelt - möglicherweise auch noch einer Vielzahl an Moralgesetzen unserer Gesellschaft unterworfen - andernfalls droht Liebesentzug. So kriegen es Kinder in der Regel bereits beigebracht... Die Liebe wird zu eine Geschäftsbeziehung mit Bringschuld reduziert, die an eine Gegenforderung gekoppelt ist. Das hat fatale Konsequenzen für das spätere Leben, der betroffenen.

Niemand hat uns erzählt - geschweige denn in den Medien - in der Zeitung oder im Fernsehen - die Kinder und die Menschen darüber aufgeklärt - dass Geben - auch ohne eine Forderung auf Gegenliebe oder Gegenleistung - glücklich machen kann. Die gesunde und reife Liebe stellt keine Bedingungen und keine Forderungen - sie ist da - oder sie ist es nicht.

Menschen die eine Gegenliebe einfordern, sprich die Liebe als ein Geschäft ansehen, bei der man sich eingebracht hat und nun dafür eine Erwartung gegenüber dem Beschenkten - sei es bewusst oder unbewusst - einfordert, rauben der Liebe die Freiheit, die sie zu ihrer Entfaltung und Entwicklung braucht - um schöpferisch tätig zu werden - schlimmer noch: Menschen, die eine Gegenliebe - egal in welcher Form - für ihre liebevolle Hingabe - unbewusst oder bewusst - einfordern, leiden besonders grosse seelische Schmerzen, wenn die Erwartungen nach einer Gegenliebe für sein Tun und Handeln gegenüber nicht in dem Ausmass erffolgen, wie sie erhofft werden. Sie berauben sich der Gegenwart des Glücks - und sind besonders unglücklich. Menschen aber, die Liebe und Hingabe, nicht an eine Gegenliebe binden, sondern geben, in dem Wissen, dass das Geben ohne Gegenliebe glücklich macht leiden nicht, wenn die Gegenliebe ausbleibt, da sie keine Erwartungen an die Handlungen, welche die Liebe in ihnen auslöst, stellen. Sie fordern nicht, somit können sie auch nicht enttäuscht werden. Sie leben in dem Bewusstsein, dass die Liebe keiner Gegenliebe bedarft, um glücklich zu machen. Das Glück liegt im Geben...

Solcher Art Menschen verknüpfen die Liebe auch nicht mit einer in der Zukunft gelagerten Forderung oder Bringschuld - und berauben sich damit auch nicht zugleich der Freiheit, welche die Liebe zu ihrer vollständigen Entfaltung braucht, um schöpferisch tätig zu werden und ihr Glück zu entfalten. Wir erinnern uns, die Liebe ist keine Funktion des Denkens oder des Verstandes - sie unterliegt auch keiner Bedingung und sie schert sich auch nicht um Konsequenzen - sie einfach da im Augenblick - oder sie ist es halt nicht. Auch das Ausbleiben der Liebe hat seine Existenzberechtigung - mal abgesehen von der essentiellen Liebe zu den Kindern, welche neben materieller Geborgenheit - für die gesunde Entwicklung der kindlichen Seele von entscheidender Bedeutung ist.

Viele Menschen neigen dazu, die Liebe eines Menschen verschiedenen Tests zu unterziehen, um festzustellen, ob sie die geliebte Person anschliessend in Besitz nehmen können. Doch wer versucht, die Liebe festzuhalten oder gar zu besitzen, jenes Glück, welches in einem bestimmten Augenblick, in einem Augenblick von einer Aneinanderreihung zahlloser Augenblicke in unserem Leben existiert, der verliert die Liebe - mehr noch er beraubt sich des Augenblickes in dem die Liebe sich entfalten kann. Denn das Glück und die Liebe können nicht festgehalten werden, genauso wenig wie sie Tests unterzogen werden können oder an Bedingungen oder Forderungen geknüpft werden kann.

Die Liebe ist flüchtig uns sie kann nur im Hier und Jetzt existieren und mit ein wenig Glück jeden Tag aus neue entstehen - sie muss es aber nicht. Sie ist weder Vergangenheit, noch ist sie Zukunft - sie ist hier und jetzt. Die Liebe ist unser Leben.

Wir werden nicht geboren um Materie und Besitztümer anzuhäufen - wir werden geboren umzu lieben.

Auch wenn an dieser Stelle die Vermehrung von Vermögen oft besprochen wird, so vermittelt eine solche allenfalls materielle Geborgenheit.

Zu Lieben ist die einzig wahre Erkenntnis, die unserem Leben einen wirklichen Sinn gibt. Dazu bedarf es keiner besonderen Reichtümer.

In diesem Sinne - herzliche Grüsse und ein erholsames Wochenende,

Ihr

Cord Uebermuth.

 

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06.06.2012 14:14

Der Film des Monats - der letzte Venustranist in diesem Jahrhundert...

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor drei Wochen wurde an dieser Stelle auf den letzten Venustransit in diesem Jahrhundert hingewiesen. Leider spielte das Wetter in Westdeutschland heute in den frühen Morgenstunden nicht mit. Tiefrgaue Regenwolken versperrten den Blick zum Zentralgestirn und dem seltenen Naturschauspiel am Firmament. Auch die vor 3 Wochen in den USA bestellten Spezialbrillen zum Schutz der Augen kamen erst vor 1 Stunde hier an. Eine direkte Beobachtung des Ereignisses war somit nicht möglich. Vom SDO Sonnenbeobachtungssatelliten gibt es aber inzwischen erste Bilder vom Venustransit.

Schön zu erkennen ist wie die Venus - einem schwarzen Loch gleich - sich vor die Sonne schiebt. Schon jetzt ist davon auszugehen, dass die beim Venustransit gewonnen Daten helfen werden, neue Exoplaneten ausserhalb unseres Sonnensystems aufzuspüren. Man darf gespannt sein, welche neuen Erkenntnisse man aus diesem seltenen Naturschauspiel wird gewinnen können.

Sollten Sie ebenfalls Mylarfolienbrillen nach EU-Norm für die Sonnenbeobachtung ihr eigenen nennen, so können sie diese durchaus für spätere Sonnenbeobachtungen nutzen - wie z.B. der Entwicklung der Sonnenflecken. Sicherlich sind die Bilder vom Venustransit am heutigen Morgen, als faszinierende Zeitdokumente unseres Sonnensystems zu betrachten. Sie vedeutlichen einmal mehr, wie kostbar unser kleiner blauer Planet in den endlosen Weiten des Weltalls ist und wie winzig und fragil unsere Existenz im kosmischen Massstab ist.

Geniessen Sie ihr Leben.

Viele Grüsse,

Ihr.

Cord Uebermuth.

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06.06.2012 13:39

Tout le monde kaputt !

Liebe Leserin, lieber Leser,

Spanien bekommt immer mehr Schwierigkeit sich am Markt zu refinanzieren, sprich das Kapital will dem Land kein Geld zur Verfügung stellen. Nun ist Spanien nicht irgendwer, sondern einige Hausnummern grösser als Griechenland. Aber nicht nur Spanien steht vor einer abrgundtiefen Klippe, auch Italien, Frankreich und mit zeitlicher Latenz am Ende auch Deutschland.

Die Finanzsysteme sind kaputt - so wie grosse Teile der Welt inzwischen im Bereich der Flora und Fauna ruiniert wurden - beim Streben nach immer mehr...

"Tout le monde kaputt !" ist der Titel einer Ausstellung in Düsseldorf, die am Montag begonnen hat und sich mit der Urkatastrophe des 20. Jahrhundert befasst - dem ersten Weltkrieg.

https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/der-erste-weltkrieg-im-comic/

Inzwischen gab es bereits neben zahlreichen sinnlosen Regionalkriegen mit Millionen von Toten auch einen zweiten Weltkrieg - der keine hundert Jahre zurückliegt. Während das 20 Jahrhundert seine Urkatastrophe bereits gesehen hat, wage ich zu behaupten, dass diese dem 21. Jahrhundert noch bevorsteht - ob in Form eines dritten Weltkrieges,einer globalen Pandemie, eines kosmischen oder vulkanischen Grossschadensereignisses - oder einfach nur durch den Zusammenbruch der globalen Finanzsysteme ausgelöst - sei dabei an dieser Stelle dahin gestellt. Sie, ich - wir alle werden Zeitzeugen eines historischen Umbruches sein, bei der vor allem in der Nachschau der Ereignisse eines in Erinnerung bleiben wird - die Tatsache wie grosse Teile der Bevölkerung trotz der sich abzeichnenden Gefahren tatenlos blieben und lieber Fussball glotzten und Bier soffen.

Am Ende werden sich grosse Teile der Gesellschaft und der Ökonomien neu ausrichten müssen. Der Neubeginn wird für die Masse sehr schmerzhaft, da viele bei null anfangen werden müssen, sofern sie keine Vorsorge getroffen haben. Erst nachdem das Tal der Tränen, des Schmerzes durchschritten worden ist, wird sich alles zum guten wenden. Die Bereinigung des Systems ist elementare Vorrausetzung zur Gesundung und Genesung der gesellschaftlichen Strukturen, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Solange Tout le monde kaputt ist, wird es keine Genesung von den Exzessen der Vergangenheit iund noch mehr der Gegenwart geben. Die über kurz bzw. lang sich abzeichnende Finanzmarktkatastrophe wird durch die ESM und andere Fehlkonstrukte zeitlich nur hinausgezögert - verhindert wird sie nicht, da der Zinseszinseffekt unerbitterlich weiter an der Zersetzung der Geldsysteme arbeitet.

Treffen Sie Vorsorge & vor allem bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.

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05.06.2012 11:20

Die Deutsche Telekom plant Milliardenschwere Investitionen in den Ausbau des Glasfasernetzes...

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Deutsche Telekom plant nach den Worten seines Vorstandvorsitzende René Obermann den Aus- und Umbau des Glasfasernetzes in Deutschland in den kommenden Jahren, um im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern beim Eintritt in das Giganetz der Zukunft nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Die Kosten für den Aufbau des bis zu 100 Mbit/Sekunde schnellen neuen Glasfasernetzes bezifferte René Obermann für Deutschland auf 60 bis 80 Milliarden Euro - und für ganz Europa dürften die Kosten dreistellige Milliardenbeträge erreichen. In Ballungszentren dürften die Kosten je Haushalt für den Anschluss an das glasfasrbasierte Giganetz nach FTTB Standard sich auf rund 1000 Euro je Haushalt beziffern, in dünn besiedelten Regionen Deutschlands - allem voran im ländlichen Bereich hingegen dürften sich die Anschlusskosten zwischen 3500 und 5000 Euro je Haushalt belaufen, womit diese Regionen einen Subventionsfall darstellen, der ohne staatliche Förderung keinen Ausbau erfahren wird.

Entscheident für den Erfolg solcher milliardenschweren Investitionen sei unter anderem Rechtssicherheit im Hinblick auf die zukünftige Nutzung solcher getätigter Investionenen, wobei René Obermann darauf hinwies, dass die Deutsche Telekom inwischen mit mehr als 150 Anbietern im Wettbewerb steht. Erschwerend sei zudem, dass die gesamte Branche seit 2007 rund 9 Milliarden Euro Umsatz eingebüsst habe und die Gebühren für Gespräche - u.a. wegen der zunehmenden Verbreitung von Flatrates - in 5 Jahren um 62% gefallen sind. Mit rund 130000 Mitarbeitern, rund 35 Prozent davon sind Beamte, konnte die Telekom, die ehemals mehr als 200000 Mitarbeiter hatte, seinen Personaldecke in den letzten Jahre zwar reduzieren, aber gleichwohl sei diese im Vergleich zu Mitbewerbern immer noch vergleichsweise hoch.

René Obermann plädierte für eine Abschaffung der Regulierungsbehörde in Deutschland, zumal zunehmend auf EU-Ebene gemachte Vorgaben, die nationalen Vorgaben in Frage stellt. Angesichts der anstehenden milliardenschweren Investitionen in das kommende Giganetz, benötigen Unternehmen in regulierten Märkten Planungs- und Rechtssicherheit, um einen entsprechenden Return einschliesslich Zins auf das langfristig gebundene Anlagekapital erwirtschaften zu können.

Die Deutsche Telekom investiere zwar derzeit jährich mehr als 3 Milliarden Euro aus dem laufenden Cash Flow von mehr als 6 Milliarden im Jahr in die Verbesserung der Strukturen, aber um möglichst schnell ein zukunftsfähiges Glasfasernetz in Deutschland und Europa zu installieren bedarf es weiterer Milliarden. Bereits heute seien im Ausbau ihrer Netze die USA und Asien den Europäern deutlich vorraus. Die Finanzierung solcher grossen Investitionen sei somit auch im gesamtgesellschaftlichen Interesse, da die Erfolge einer Volkswirtschaft inzwischen nach Studien in erheblichem Umfang von der Netzstruktur eines Landes beeinflusst würden. Die Finanzierung dieser riesigen Projekte sieht René Obermann nicht als Problem an, sofern Planungssicherheit und Rechtsicherheit, wie auch die Verschuldung des Unternehmens in vernünftigem Verhältnis zum EBITDA stehen würde, damit nicht durch Ratingherabstufungen die Finanzierungskosten, sowie der Zugang zu den Kapitalmärkten erschwert werde.

Laut René Obermann führe seiner Ansicht nach zukünftig kein Weg am Aufbau eines fächendeckenden Glasfasernetz vorbei, wenn Deutschland und seine Volkswirtschaft nicht im internationalen Wettbwerb weitere Wettbewerbesnachteile hinnehmen will. Studien von Cisco zufolge werde in den kommenden Jahren, das Datenaufkommen im Netz exponentiell steigen. Hier wolle die Deutsche Telekom sich rechtzeitig schon im Vorfeld positionieren, um bei beginnender Nachfrage der Endkunden entsprechend diese auch bedienen zu können. Demnach werde der Datenverkehr im Netz bis zum Jahr 2015 jährlich um 32 Prozent steigen - von 20.2 Exabytes in 2010 auf 80.5 Exabytes in 2015. Ein Grossteil dieses steigenden Datenverkehrs soll dabei auf Video to PC/TV entfallen. Allerdings plane die Deutsche Telekom auch in Zukunft nicht Contentanbieter zu werden.

 

 

 

 

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04.06.2012 19:19

Euro versus US-Dollar - Totgeldsysteme im Zweikampf...

...wobei der Euro derzeit bei dem Duell mit dem Dollar die schlechteren Karten hat - zumindest aus charttechnischer Sicht.

Lesen Sie dazu auch meine Kommentare in der Diskussion bei Tradesignalonline, welche ich vor mehr als 1 Monat eingestellt hatte unter folgendem Link:

https://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=27665&postnum=9&se=Uebermuth&st=4

Die Prognose findet ihre Bestätigung im bisherigen Kursverlauf des Währungspaares, welches in keinem der Fälle auch nur ansatzweise langfristig als Wertspeicher dienen wird, da beiden ihre Endlichleit gemein ist.

Der Euro macht gegenüber dem US-Dollar derzeit einen Bounce durch - befindet sich aber gegenüber der US-Valuta und den Edelmetallen in intakten Abwärtstrends. Negativerweise wurde die Unterstützung aus dem Jahre 2010 gerissen in Form der roten Trendlinie und weitere horizontale Unterstützungen die nun als Widerständer fungieren. Das Erholungspotential beim Euro bleibt gegenüber Dollar gering. Das Risiko weitere Kursverluste muss einkalkuliert werden.

Viele Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.

 

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03.06.2012 14:14

ESM - Europas Suizid Mechanismus

Das Bestreben der nationalen Regierungen einer zentralen Organisation allumfassende Befugnisse und Zugriffsrechte auf nationale Belange von bislang souveränen Staaten zu erlauben - und zwar in Form des ESM - dessen Verpackung nichts anders ist als die Irreführung der Massen - wird in den kommenden Wochen den Zusammenbruch Europas einleiten.

Denn de facto ist der ESM-Vertrag nichts anderes als ein Putsch gegen die demokratische Grundordnung und die Souveränität des Volkes und der Völker in Europa - zu gunsten einer korrumpierten Elite. Schon längst ist klar, dass der ESM den Mittelstand zerstören wird und dessen Ersparnisse und Arbeitsleistungen in die Taschen korrupter Bankeneliten transferieren wird.

Berichte wonach Schäuble den Fiskalpakt untrennbar mit dem ESM verknüpft sind ebenso nichts anderes als eine Täuschung der Massen, so wie der gesamte ESM nichts anderes ist als ein Trojaner - der in einer Mogelpackung mit der Aufschrift Stabilität - den Leuten und Menschen ihre Ersparnisse rauben soll. Wollen Sie ein solches Virus auf ihren Rechner haben - ein Virus und ein Trojaner, der ihre gesamten Ersparnisse unwiderbringlich abbucht?

https://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE84N04O20120524

Noch vor 2 Jahren hiess es seitens des Herrn Schäuble, dass mit 10 Milliarden Einmalzahlung Griechenland gerettet würde - und das es keine weiteren Hilfen für bankrotte Staaten geben werde. Inzwischen wissen wir, dass die Aussagen des Herrn Schäuble nichts wert sind, genauso wenig wie die Aussagen anderer Parlamentarier die auf der Gehaltsliste der Grossfinanz und der Firma stehen. Inzwischen haftet Deutschlands Volk und Steuerzahler vollumfassend für die Versager des Systems, die sich auf Volkes Kosten die Taschen vollstopfen. Soziale Unruhen bis hin zum Bürgerkrieg sind somit vorprogrammiert...

Europa braucht keinen ESM - genauso wenig wie Europas Völker den Euro brauchen. Hans Werner Sinn, Chef des Ifo-Institutes in Deutschland hatte dies bereits im letzten Jahr klar skizziert und präzisiert, während Talkshows und mediale Blablasendungen die Menschen vor der Glotze in die Irre führen und eine heile Scheinwelt suggerieren, die immer mehr von innen am verfaulen ist...

Schon längst sind grosse Teile des Systems ausserhalb der Kontrolle des Volkes und damit des Staatssouveräns. Dafür bahnt sich in Form des ESM eine Machtergreifung durch eine kleine nicht erkannt werden wollende Elite an - ähnlich wie 1933 die Machterfreifung durch Adolf Hitler, dem Rechtsstaatsystem ein Ende setzte und totalitäre Strukturen einführte.

Der ESM ist nicht geeignet in Europa irgendetwas zu stabilisieren, sondern ist vielmehr Europas neue Spaltung der Menschen. Er ist das Ende jedweder demokratischer Prozesse in Europa und zugleich degradiert es das Volk, den eigentlichen Souverän eines Staates zu Staatisten und Erfüllungsgehilfen einer kleinen Elite von Superreichen, die es sich auf Kosten der Menschen gut gehen lassen. Neofaschistische Strukturen werden mit dem ESM in demokratiefeindlicher Art und Weise in Europa installiert, während die Menschen in Brot und Spiele Manier pünktlich mit Fussball und Bier abgefüllt werden.

Für die Masse wird dies am Ende noch böse Folgen haben - aber nicht nur für diese, sondern auch für die jetzigen Systemgünstlinge, an denen die dann aufgebrachten Massen sich schadlos halten werden. Lnychjustiz und Kriegsrecht sind dann in Bürgerkriegsähnlichen Zuständen nur das geringste Übel.

Wesentlich gefährlicher wird es wenn dann die jetzigen Eliten anfangen gegen das eigene Volk zu schiessen. Die entsprechenden Notstandsgesetze sind längst in der Schublade griffbereit - die Lissabonner Verträge zeigen ganz klar, dass das System hierbei auch über Leichen gehen wird.

Es geht um Macht - und nicht um Euro, Dollar oder Yen.

Der ESM ist nicht anderes als ein Vehikel zum Machterhalt und zur Unterdrückung der Menschen in ganz Europa - gerade deshalb ist er so gefährlich.

Der ESM ist der Anfang vom Ende von Europas demokratischen Gesellschaftsstrukturen, die ihren Ursprung in der französischen Revolution haben - und bis ins 15. Jahrhundert - bis hin zum Wormser Landfrieden zurückreichen.

Protest ist des Deutschen oberste Pflicht - vor allem nach den Vorkommnissen in der deutschen Geschichte.

Der ESM ist nicht anderes als ein Putschversuch einer korrupten Bande gegen die Demokratischen Strukturen in Deutschland und Europa.

Wehren Sie sich mit allen Mitteln. Bringen sie ihr Vermögen in Sicherheit - die Arbeitsleistung ihres Lebens.

Denn mit dem ESM wird dieses der Brandschatzung durch eine gut organisierte Finanzoligarchie preisgegeben. Zahlreiche Menschen werden am Ende sich das Leben nehmen, weil sie Hab und Gut verlieren werden - dank des Verrats am deutschen Volke durch verneintliche Volksvertreter in Berlin und andernorts.

Treffen Sie Vorsorge und vor allem bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.

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Ihr.

Cord Uebermuth.

 

Link - Weltraumwetter

 

 


 

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